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Mein Gasteinerlebnis
Gastein möchte seinen Gästen einen Urlaub ermöglichen, bei dem Natur, regionale Kulinarik, Kultur und das Leben im Tal bewusst erlebt werden können – beim Wandern, Waldbaden, auf Themenwegen, mit unseren regionalen Köstlichkeiten oder bei kulturellen Veranstaltungen.
Nachhaltige Entwicklung heißt für uns, die Grundlagen für genau diese Erlebnisse zu bewahren und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – gemeinsam mit den Menschen, Betrieben, Gemeinden und Organisationen im Tal.
Gastein befindet sich derzeit im Zertifizierungsprozess zum Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen - das staatliche Gütesiegel für geprüfte Nachhaltigkeit im Tourismus. Es bestätigt, dass Betriebe, Destinationen und Eventlocations ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung übernehmen und klar definierte Kriterien erfüllen, die vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie festgelegt wurden.
Dabei geht es zunächst darum, genau hinzuschauen:
Das Umweltzeichen verstehen wir dabei nicht als Abschluss, sondern als gemeinsamen Entwicklungsprozess. Es hilft uns, bestehende Aktivitäten zu bündeln, Fortschritte sichtbar zu machen und dort weiterzuarbeiten, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Nachhaltige Entwicklung findet nicht nur auf Ebene der Destination statt, sondern auch direkt in den Betrieben.
Mehrere Beherbergungsbetriebe in Gastein sind bereits mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Für Gäste bietet das Umweltzeichen Orientierung: Die zertifizierten Betriebe erfüllen festgelegte Nachhaltigkeitskriterien und werden regelmäßig überprüft.
Weitere Betriebe befinden sich gerade im Zertifizierungsprozess.
Viele Maßnahmen, die einen touristischen Betrieb nachhaltiger machen, sind für Gäste auf den ersten Blick gar nicht sichtbar. Sie passieren im Hintergrund – etwa beim verantwortungsvollen Energie- und Ressourceneinsatz, bei der regionalen Beschaffung, im Umgang mit Abfall, bei Technik und Mobilität oder durch die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Partnern.
Auch größere touristische Betriebe in Gastein beschäftigen sich mit diesen Themen und setzen unterschiedliche Maßnahmen um. Welche Schwerpunkte dabei gesetzt werden, ist von Betrieb zu Betrieb verschieden.
Der Kongress Bad Hofgastein ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen als Green Location zertifiziert und erfüllt damit definierte Anforderungen für einen umweltbewussteren Veranstaltungsbetrieb.
Vielleicht ist es gerade die Nähe zur Natur, die viele Momente in Gastein besonders macht: ein stiller Weg durch den Wald, das Rauschen eines Gebirgsbachs, ein Tag im Nationalpark oder eine Wanderung zu einem unserer Gebirgsseen.
Diese Landschaft ist aber nicht nur Kulisse für den Urlaub. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Arbeitsraum für Alm- und Forstwirtschaft und ein wichtiger Teil des Lebens im Gasteinertal.
Deshalb gibt es Bereiche, in denen die Natur besonderen Schutz genießt.
Ein großer Teil des Gasteinertal steht unter Schutz. Neben dem Nationalpark Hohe Tauern gibt es weitere Schutzgebiete, Naturdenkmäler und wertvolle Biotope, die das Gasteinertal prägen.
Rund 43 % des Gasteinertals stehen unter Schutz. Viele dieser besonderen Naturorte lassen sich auch direkt erleben.
Wer draußen unterwegs ist, teilt den Naturraum mit vielen anderen. Gastein bietet Lebensraum für eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten – darunter auch geschützte und gefährdete Arten.
Einige davon sind leicht zu entdecken, andere leben zurückgezogen oder brauchen zu bestimmten Jahreszeiten besonders viel Ruhe.
Informationen über Arten, Lebensräume und sensible Zeiten sollen helfen, die Natur besser kennenzulernen und Rücksicht dort zu nehmen, wo sie besonders wichtig ist.
Wer in Gastein Urlaub macht, soll auch ohne eigenes Auto gut unterwegs sein können.
Ankommen, einsteigen und das Tal entdecken – Mit der Tauernbahn oder dem Bus (im Sommer im 15-Minuten-Takt) gelangen Gäste bequem ins Gasteinertal. Vor Ort sorgen E-Citybusse in Bad Hofgastein und die Ski- und Wanderbusse, die Gäste direkt zu den Ausgangspunkten in den Bergen bringen, für die notwendige Mobilität.
Und das Beste: Das Guest Mobility Ticket stellt sicher, dass alle öffentlichen Verkehrsmittel im Salzburger Land kostenlos genutzt werden können.
Wer dennoch lieber individuell unterwegs ist, kann auf Radwege, Bikeverleih und Carsharing-Angebote zurückgreifen.
So lässt sich Gastein auf unterschiedliche Weise entdecken – das eigene Auto wird im Urlaub oft gar nicht gebraucht.
Das weltberühmte Gasteiner Wasser prägt Gastein auf viele Arten – als Trinkwasser, Thermalwasser, Naturerlebnis und:
Es spendet nicht nur Wohlbefinden, sondern auch Energie.
In Gastein kommt alpines Trinkwasser direkt aus der Leitung. Wer eine eigene Trinkflasche mitnimmt, kann sie unterwegs an Trinkwasserstellen wieder auffüllen und so auf zusätzliche Einwegflaschen verzichten.
Auch im Urlaub lohnt sich ein achtsamer Umgang mit Wasser: beim Duschen, beim Handtuchwechsel oder ganz einfach dort, wo Wasser nicht unnötig laufen muss. Kleine Gewohnheiten lassen sich leicht in den Aufenthalt integrieren.
Bei den Gasteiner Quellentagen dreht sich alles rund um das Thema Thermalwasser.
Das Gasteiner Thermalwasser prägt das Tal seit Jahrhunderten und ist eng mit Kur, Gesundheit und Erholung verbunden.
Gleichzeitig kann auch die darin enthaltene Wärme weiter genutzt werden. So wird das Thermalwasser zum Teil für Heizzwecke auch für touristische Infrastruktur verwendet. Beispielsweise nutzt die Alpentherme Bad Hofgastein das Thermalwasser effizient zum Heizen über intelligente Wärmerückgewinnungssysteme.
Wasser spielt in Gastein bei der Energiegewinnung eine große Rolle.
Mehrere Wasserkraftwerke im Tal nutzen die vorhandenen Wasserressourcen zur Stromerzeugung, darunter Anlagen in Nassfeld, Böckstein und Remsach.
Ein besonderer Ort ist auch das alte Wasserkraftwerk an der untersten Stufe des Gasteiner Wasserfalls. Es steht unter Denkmalschutz, ist heute Café und Ausstellungsraum von sommer.frische.kunst.
Natur lässt sich in Gastein auf ganz unterschiedliche Weise kennenlernen. Manche Wege führen einfach hinaus ins Grüne, andere erzählen mehr über die Landschaft, ihre Pflanzen und Tiere.
Beim Vogellehrpfad mehr über die heimische Vogelwelt erfahren.
Beim Themenweg Landwirtschaft Einblicke in den Alltag am Bauernhof bekommen – etwa dazu, wie viel Gras eine Kuh frisst, wie oft Kühe gemolken werden oder wie oft ein Huhn ein Ei legt.
Beim Zirbenwanderweg durch den alten Zirbenbestand am Graukogel wandern, innehalten und die Ruhe und Atmosphäre des Waldes genießen.
Beim Bienenlehrpfad in die faszinierende Welt der Bienen eintauchen und mehr über ihre Bedeutung erfahren.
Beim Naturschauweg Nassfeld die Besonderheiten der Landschaft kennenlernen – von Gletschern und Mooren bis hin zu Flora und Fauna.
Gasteiner Kultur zeigt sich auf viele Arten: in gelebtem Brauchtum, Musik und Veranstaltungen, in regionaler Küche und in der Alm- und Landwirtschaft, die das Tal bis heute prägt. Für Gäste wird das bei Festen und Konzerten ebenso erlebbar wie beim Besuch einer Alm, beim Probieren regionaler Produkte oder auf Wegen, die Einblicke in Landwirtschaft und Landschaft geben.
Ein besonderes Beispiel ist die Nassfeldalpe in Sportgastein. Als größte Alm Salzburgs wird sie gemeinschaftlich bewirtschaftet und zeigt, wie eng Landwirtschaft, Kulturlandschaft und regionale Identität miteinander verbunden sind. Im Sommer werden dort unter anderem Milchkühe, Jungvieh, Pferde und rund 1.500 Schafe gehalten. Die Milch wird direkt vor Ort zu Käse und Butter verarbeitet. Bei einer Wanderung durch Sportgastein, bei der Einkehr oder rund um traditionelle Almveranstaltungen wird diese Form der Bewirtschaftung auch für Gäste sichtbar und erlebbar.
Ob durch sanften Bergtourismus, Rücksicht auf Wildtiere und Natur oder die enge Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern: Gastein zeigt, dass sich Nachhaltigkeit und Erlebnis perfekt ergänzen. Denn wer achtsam genießt, trägt dazu bei, dass das Tal auch für kommende Generationen ein Ort der Kraft bleibt.
Ihre Perspektive zählt: Sie haben Anregungen oder Ideen, wie man die Angebote des Gasteinertals noch nachhaltiger gestalten könnte, oder haben Fragen zum Thema? Dann freuen wir uns, von Ihnen zu hören!
Für alle, die mehr darüber erfahren möchten, wie sich Gastein weiterentwickelt, bündeln wir hier zentrale Daten, Ziele, Maßnahmen und Hintergrundinformationen.
So möchten wir transparent zeigen, wo Gastein heute steht, was bereits umgesetzt wird und woran wir in den kommenden Jahren weiterarbeiten.