Von Schubert und der sommer.frische.kunst

Im Gasteiner Kultursommer verschwimmt die große Vergangenheit des Tals mit einem überaus innovativen, kreativen und inspirierten Verständnis von Kunst und Kultur zu einer urbanen Gegenwart weit abseits der Metropolen.

Das Gasteinertal, Sehnsuchts- und Rückzugsort so vieler Generationen, übt seit jeher große Anziehungskraft auf Künstler und Kunstinteressierte aus. Inspiriert von der imposanten Bergwelt, Architektur, die man sonst nur in Wien, Prag und einigen anderen großen Städten der vergangenen Habsburgermonarchie findet, der unberührten Schönheit der Natur und den rohen Kräften der Elemente, wird Kunst und Kultur hier als lebendiger Körper verstanden, der von Künstlern, Sammlern, Touristen und Einheimischen gleichermaßen gelebt und geliebt wird.

 

Heute ist das Tal stolz auf seine große Geschichte, die hier wie an kaum einem anderen Ort mit Modernität, Urbanität und dem mutigen, innovativen Blick in die Zukunft zu einer spannenden Gegenwart vermischt. Dies zeigt sich nicht nur im internationalen Kunst- und Kulturfestival sommer.frische.kunst, das jährlich talentierte Künstler zum Arbeiten und Ausstellen in die hiesige Bergwelt bringt, sondern ebenso in Schubert in Gastein, zu Ehren des großen Komponisten, und summer.jazz.in.the.city, in dessen Rahmen ein buntes Spektrum an zeitgenössischer Musik an unterschiedlichsten Spielstätten zu hören ist.

 

Willkommen im Gasteiner Kultursommer:

 

sommer.frische.kunst

Schubert in Gastein

Kultursommer Gastein

Immer schon sah man sich im Gasteinertal als Teil der alpenländischen Hochkultur. Was in der Blüte der Sommerfrische im 19. und 20. Jahrhundert nicht zuletzt an der illustren Gästeschar, die die warmen Sommermonate über im Tal mit dem heilenden Thermalwasser verbrachten, zum Ausdruck kam. Flanierend traf man sich am tosenden Wasserfall, gab sich hitzigen Diskussionen in den Salons der prunkvollen Hotels hin, frönte dem ‚einfachen’ Leben am Land und lauschte orchestralen Klängen im Kreise der urbanen Gesellschaft. Neben der Politik, Mitgliedern des Adels und dem hohen Bürgertum zog das Gasteinertal als Ort des kontinuierlichen Wandels und des Aufbruches immer schon Künstler von Weltrang in die Berge des SalzburgerLandes. Thomas Mann, Stefan Zweig, Gustav Klimt und der begnadete Komponist Franz Schubert liebten es, die klare Bergluft zu atmen, die umliegenden Gipfel zu erkunden und sich für ihre Werke inspirieren zu lassen. Nicht wenige davon sollen zumindest teilweise im Gasteinertal entstanden sein. 

Tanz:Fest Gastein

  • 3 Übernachtungen
  • Tanzstunden Standardtänze
ab € 205,00 pro Person

Still & Prickelnd

  • 3 Übernachtungen
  • Eintritt Felsentherme
  • Inspirierender Artwalk
ab € 168,50 pro Person

Berge & Thermen

  • 3 Übernachtungen
  • Berg- & Talfahrt
  • Eintritt in eine der Thermen
ab € 120,50 pro Person

Schubert in Gastein

Von Franz Schubert sagt man, er sei schockverliebt in Bad Gastein gewesen, als er im Sommer 1825 hier ankam. So sehr, dass er sich in einem Brief an seinen Freund Eduard von Bauernfeind zu folgenden Worten hinreißen ließ: „...Salzburg und Gastein, deren Gegenden die kühnste Phantasie überflügeln“. Intensiv sog er drei Wochen lang das Leben bei Spaziergängen auf, wurde von der Melodramatik des Wasserfalls in seinen Bann gezogen und schrieb mit diesen Eindrücken im Herzen die Gasteiner Symphonie, sowie ‚Die Allmacht’ und ‚Das Heimweh’. Zu Ehren des großen Komponisten und zur Erinnerung an diesen seinen Sommer findet im September 2018 bereits zum sechsten Mal das Festival Schubert in Gastein statt. Unter den Klängen der hochkarätigen Musiker der Camerata Salzburg kann man vier Tage lang der herrlichen Musik des Musikgenies an unterschiedlichen, stimmungsvollen Orten lauschen. „Bad Gastein inspirierte Schubert. Das macht die Schuberttage für die Camerata und mich so besonders“, freut sich Shane Woodborne, Geschäftsführer des Orchesters, über das bereits traditionelle Gastspiel in der Bergwelt Gasteins. 

sommer.frische.kunst - Kunst (er)leben, (er)arbeiten

Dass das Gasteinertal überaus offen für zeitgenössische Strömungen der Kunst war und ist, davon kann man sich in den Sommermonaten 2018 zum neunten Mal in und um das Kraftwerk am rauschenden Wasserfall, ein Bild machen. Das internationale Kunst- und Kulturfestival sommer.frische.kunst lädt Jahr für Jahr junge, talentierte Künstler ein, im Rahmen des Festivals im Gasteinertal zu leben, zu arbeiten und sich dabei von Interessierten über die Schulter blicken zu lassen. „Alles begann mit der kunstresidenz, einem einzigartigen Projekt zeitgenössischer Kunst, das jungen Künstlern in Form eines »Artists-in-Residence«-Stipendiums Raum zur Entfaltung bietet. Heute tragen bereits mehr als 50 Künstler das in Bad Gastein Erlebte in die Welt hinaus. Auch das künstlerische Angebot im Ort hat sich zunehmend erweitert“, freut sich Andrea von Goetz und Schwanenfliess, Gründerin und Kuratorin der kunstresidenz und künstlerische Leitung der sommer.frische.kunst, über die Etablierung Gasteins als begehrter Schauplatz der Kunst auf über 1.000 Metern.

Von Gastein aus in die ganze Welt

Die große Anzahl an mittlerweile bekannten Namen aus der Kunstwelt, aus denen sich die ‚Ehemaligenliste’ der sommer.frische.kunst zusammensetzt, zeigt eindrucksvoll, dass das Gasteinertal heute noch ein Magnet für kreative Geister aus der ganzen Welt ist. Neben der hohen Qualität ist dabei besonders wichtig, dass der Schaffensprozess und die Ateliers im Kraftwerk für Besucher offen sind. Die fertigen Kunstwerke sind dabei ebenso zu bewundern wie die Arbeitsplätze und deren Dynamik während des Prozesses. Raum für Raum gibt es in den revitalisierten Gemäuern Neues, Spannendes, Schräges und nicht zuletzt auch Verstörendes zu entdecken. Dabei ist der Gastein-Bezug mal offensichtlich, mal erst auf den zweiten oder dritten Blick zu erkennen. Ebenso finden sich immer wieder Kunstwerke, die mit den Räumen zu verschmelzen scheinen, ja vielleicht die Räume selbst sind. Überall findet man Spuren vergangener Festivals, die im Laufe der Zeit selbst Teil des Kraftwerkes geworden sind. Alles zusammen ergibt ein großes, über alle Maße kreatives Ganzes, in dem man gar nicht anders kann, als schaffend tätig zu werden. Eine zum Raum gewordene Inspirationsquelle, wenn man will. 

Und so passiert es oft, dass Besucher der sommer.frische.kunst selbst von der sprichwörtlichen Muße geküsst werden und Lust verspüren, künstlerisch tätig zu sein. Was man in der Akademie Bad Gastein, ebenfalls Teil des Festivals, herrlich ausleben kann. Renommierte Dozenten treffen auf außergewöhnliche Orte, wo es unter deren Anleitung neu-Gelerntes gleich umzusetzen gilt. Die Spanne der angebotenen Kurse reicht dabei von Malerei über Fotografie, bis hin zum Zeichnen und Bildhauern. Der Kunst sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. 

Einen Sommer lang nur tanzen, swingen, jazzen

Wenn auch die sommer.frische.kunst sicherlich den größten Teil des Gasteiner Kultursommers einnimmt und das kulturelle Angebot hier weit über die Grenzen des Salzburgerlandes hinaus bekannt gemacht hat, gibt es noch einige andere Veranstaltungen, die keinesfalls unerwähnt bleiben sollten. Ganz der Jazzmusik hat sich das Festival summer.jazz.in.the.city verschrieben. Ohne dabei jedoch Genregrenzen allzu ernst zu nehmen. Und so erklingen jedes Jahr den ganzen Sommer über Latino Songs, Modern Jazz, Soul und sogar Mundart Blues und untermalen das bunte Treiben Gasteins mit einem mehr als würdigen Soundtrack. Klassischere Töne erklingen bei Alm:Klassik auf den Almen der Region. Auch wenn dabei sicherlich nicht auf Abendgarderobe Wert gelegt wird und die Lackschuhe getrost im Schrank bleiben dürfen, sollte man das Programm hier keinesfalls unterschätzen. Denn was könnte es Schöneres geben, als nach einer Wanderung die ersehnte Almhütte zu erreichen und über die letzten Meter von sanften Melodien getragen zu werden?

 

Wer am liebsten tanzend durchs Leben schwebt, der sollte beim Tanz:Fest Gastein an drei Tagen im Sommer ausreichend Gelegenheit dafür finden. Nach der Premiere 2017 werden Tanzbegeisterte von Nah und Fern auch 2018 in Bad Hofgastein zusammenkommen, hier gemeinsam neue Tanzstile kennenlernen und mit qualifizierten Lehrern am eigenen Stil arbeiten. 

Unterkünfte
Unterkünfte
Veranstaltungen
Veranstaltungen
Anreise
Anreise
Ob per Zug, Auto oder Flugzeug. Alle Wege führen nach Gastein.

Ob man nun klassischen Klängen lauschen, Künstlern bei der Arbeit zusehen, beim Jazz im Takt mitswingen oder sich selber beim Tanzen zum Ausdruck bringen möchte: Der Gasteiner Kultursommer mit seinem bunten, vielfältigen und anspruchsvollen Angebot zwischen Urbanität, mondänem Flair und ländlicher Leichtigkeit ist ein Garant für kulturell erfüllte Tage. In einer völlig neuen Form der Sommerfrische. Wie gesagt: Das Gasteinertal steht niemals still, befindet sich in ständiger Veränderung und erfindet sich immer wieder neu. 

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