5 Wanderungen für besondere Herbstmomente in Gastein

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5 Wanderungen für besondere Herbstmomente in Gastein

Goldene Wälder, klare Bergluft und beeindruckende Ausblicke: Der Herbst ist eine besonders schöne Zeit zum Wandern in Gastein. Wir zeigen Ihnen fünf Touren, die Naturerlebnis, Genuss und besondere Bergmomente verbinden – und sich wunderbar mit einem entspannenden Besuch in der Therme verbinden lassen.

1. Reedsee – Herbstjuwel in Bad Gastein

Der Reedsee am Graukogel zählt zu den schönsten Naturjuwelen Gasteins. Umgeben von imposanten Gipfeln liegt der idyllische Bergsee auf 1.830 Metern Seehöhe. Vor allem für Einheimische ist der Reedsee ein beliebtes Wanderziel – denn der Blick auf den See und die umliegende Bergwelt ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend.

 

Tourenbeschreibung: Die Wanderung startet im Kötschachtal in Bad Gastein. Über einen Forstweg geht es taleinwärts – stets die imposante Himmelwand im Blick, bevor man über eine kleine Brücke rechts abbiegt. Ab hier führt die Wanderung bergauf bis zum Reedsee.

Gehzeit: 8 Stunden

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Höhenmeter: 1.200 hm

Besonderheiten im Herbst: Besonders im Herbst zeigt sich der Reedsee von seiner stimmungsvollsten Seite: Die farbenprächtigen Wälder rund um den See spiegeln sich im klaren Wasser und sorgen für spektakuläre Fotomotive.

Einkehr: Die Himmelwandhütte liegt nahe dem Ausgangspunkt der Wanderung und wird auch bei der Rückkehr passiert. Sie lädt zu einer wohlverdienten Rast ein. Tipp: Probieren Sie unbedingt einen der selbstgemachten Strudel!

 

Thermentipp: Entspannen Sie nach der anspruchsvollen Wanderung in der Felsentherme Gastein. Die Therme ist mit dem Auto in rund 10 Minuten erreichbar. Auch mit dem Bus gelangen Sie vom Ausgangspunkt der Wanderung bequem zur Therme.

 

2. Graukogel – am Zirbenweg flanieren

Sie möchten die Ruhe der Berge genießen und sich ganz der Natur hingeben? Dann könnte der Zirbenweg am Graukogel das richtige Wanderziel für Sie sein. Schon nachdem Sie am Doppelsessellift Platz genommen haben, der Sie auf bequeme Art zum Ausgangspunkt bringt, verlangsamt sich Ihr Pulsschlag und Sie kommen zur Ruhe.

Tourenbeschreibung:
Die gemütliche Wanderung beginnt mit der Auffahrt mit den beiden Doppelsesselliften auf den Graukogel. Von der Bergstation führt der Weg vorbei an der Graukogelhütte. Nach rund 50 Metern erreichen Sie den Ausgangspunkt des Zirbenweges.

Der Graukogel ist für seinen uralten Zirbenbestand bekannt. Entlang des Weges können Sie die beeindruckenden Bäume bestaunen – einige davon sind bis zu 300 Jahre alt. Sitzgelegenheiten aus Zirbenholz laden dazu ein, innezuhalten, die Ruhe zu genießen und den Blick über die Bergwelt schweifen zu lassen.

 

Gehzeit: 1 Stunde

Schwierigkeit: leicht

Höhenmeter: 50 hm

Besonderheiten im Herbst:

Im Herbst zeigt sich der Graukogel von seiner besonders stimmungsvollen Seite. Die zahlreichen Lärchen, die sich wie goldene Farbkleckse an den Berg schmiegen, sorgen für eine eindrucksvolle Herbststimmung.  Vom Zirbenweg aus genießt man zudem die herrliche Fernsicht über das Gasteinertal und weit darüber hinaus.

Einkehr:
Nach einer wohltuenden Zeit am Zirbenweg lässt sich der Genuss in einer der beiden Hütten wunderbar fortsetzen. Ob auf der Berg- oder Mittelstation – hier warten kulinarische Köstlichkeiten und ein herrlicher Blick über das herbstliche Gasteinertal.
Tipp: Probieren Sie einen Stamperl vom köstlichen Zirbenschnaps. Thermentipp:


Von der Talstation des Graukogelliftes erreichen Sie die Felsentherme in Bad Gastein in rund 20 Gehminuten. Mit dem Auto sind es etwa fünf Minuten. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Therme bequem erreichbar.

 

3. Gasteiner Höhenweg – Genussvoller Panoramaweg zwischen Natur und Kultur

Eine Promenade der besonderen Art ist der Gasteiner Höhenweg. Rund 1.000 Meter über dem Talboden führt er von Bad Gastein Richtung Bad Hofgastein. Besonders beeindruckend ist das Naturdenkmal „Gadaunerer Schlucht“.

Tourenbeschreibung:
Die gemütliche Wanderung führt vom Kötschachtal in Bad Gastein entlang der Höhenpromenade in Richtung Bad Hofgastein. Der Weg verläuft auf einen konstant bleibenden Höhe von 1.000 Metern durch abwechslungsreiche Landschaften und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Gasteinertal. Besonders beeindruckend ist das Naturdenkmal „Gadaunererschlucht“, die man entlang des Weges passiert. Der „Katharinastollen“ ermöglicht das Passieren der Schlucht – mit faszinierendem Blick vor und hinter den Wasserfall, der hier über die Klippen stürzt. Im Jahr 2024 wurde die Gadaunererschlucht im Rahmen der Fernsehsendung „9 Plätze, 9 Schätze“ zum schönsten Platz Österreichs gekürt.

Auch kulturell gibt es entlang des Weges einiges zu entdecken: Historische Mühlen erinnern an vergangene Zeiten und machen die Wanderung zu einer schönen Verbindung aus Natur und Geschichte des Gasteinertals.

 

Gehzeit: ca. 3 Stunden

Schwierigkeit: leicht

Höhenmeter: ca. 90 hm bergauf / 280 hm bergab

Besonderheiten im Herbst:
Im Herbst zeigt sich der Gasteiner Höhenweg von seiner farbenprächtigen Seite. Die herbstlichen Wälder leuchten in warmen Rot-, Gelb- und Goldtönen, das Laub raschelt unter den Füßen und die Schluchten sorgen für abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Gleichzeitig begegnet man entlang des Weges historischen Mühlen und taucht so ein Stück weit in die Geschichte des Gasteinertals ein.

Einkehr:
Am Ende der Wanderung lädt das Café Gamskar zur gemütlichen Rast ein. Bei regionalen Schmankerln lässt sich die Tour entspannt ausklingen.

Thermentipp:
Der Abstieg ins Ortszentrum von Bad Hofgastein dauert noch etwa 15 Minuten. Wer einen Badeanzug bzw. eine Badehose im Rucksack hat, kann im Anschluss direkt in die Alpentherme Gastein eintauchen und den Wandertag entspannt beenden.

 

4. Schlossalm-Runde bei Bad Hofgastein – Herbstliche Panoramawanderung mit Weitblick

Die Schlossalm oberhalb von Bad Hofgastein bietet beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Herbsttag in den Bergen. Bei einer frühen Auffahrt zeigt sich das Gasteinertal oft von seiner besonders stimmungsvollen Seite: Während im Tal noch ein Nebelmeer liegt, sorgen auf der Höhe die klare Herbstluft und beeindruckende Fernblicke für besondere Momente.

Tourenbeschreibung:
Die Schlossalm-Runde führt durch die abwechslungsreiche Berglandschaft oberhalb von Bad Hofgastein. Je nach gewählter Variante lässt sich die Tour individuell gestalten – von einer gemütlichen Wanderung mit herrlichen Ausblicken bis hin zu anspruchsvolleren Abschnitten für sportlich Aktive. Wer eine zusätzliche Herausforderung sucht, kann die Wanderung mit einem der zahlreichen Klettersteige verbinden.

 

Besonderheiten im Herbst:
Im Herbst präsentiert sich die Schlossalm mit einer ganz besonderen Stimmung. Die klare Luft sorgt für hervorragende Fernsicht, während sich die umliegenden Berge und Wälder in warmen Herbstfarben zeigen. Ein besonderes Highlight erwartet Frühaufsteher: Wer mit der ersten Bahn hinauffährt, hat gute Chancen auf einen beeindruckenden Blick über das Nebelmeer im Tal.

Einkehr:
Nach der Wanderung lädt das „Hirsch & Maus“ direkt an der Bergstation zu einer gemütlichen Rast ein. Wer es etwas uriger mag, fährt mit der Gondel bis zur Mittelstation und macht sich von dort auf den etwa zehnminütigen Fußweg zur Bärsteinalm.

Thermentipp:
Von der Talstation der Schlossalmbahn ist die Alpentherme Gastein nur einen Katzensprung entfernt. Wer nach der Wanderung noch etwas Entspannung sucht, kann hier die müden Beine im warmen Thermalwasser erholen und den Herbsttag ganz entspannt beenden.

Spiegelsee im Sonnenaufgang

5. Fulseck und Spiegelsee in Dorfgastein – Wow-Momente statt Höhenmeter-Rekorde

Ein entspannter Herbsttag lässt sich auch am Fulseck in Dorfgastein verbringen. Hier geht es weniger um sportliche Höchstleistungen als um besondere Ausblicke, gemütliche Wege und Wow-Momente am Berg. Ein Highlight der Tour ist der Spiegelsee, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten.

Tourenbeschreibung:
Die Wanderung startet bei der Bergstation der Gipfelbahn Fulseck in Dorfgastein. Von hier führt der Weg durch die abwechslungsreiche Berglandschaft rund um das Fulseck. Je nach gewählter Variante lässt sich die Tour individuell gestalten und mit weiteren Wegen und Aussichtspunkten verbinden. Prospekte an der Talstation oder die große Wegetafel an der Bergstation informieren Sie über die verschiedenen Möglichkeiten.

Besonders lohnenswert ist der Abstecher zum Spiegelsee. Schon der Weg dorthin bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und das Gasteinertal. Am See angekommen, lohnt es sich, ein wenig innezuhalten: Bei ruhigem Wetter spiegeln sich die Berge und der Himmel auf der Wasseroberfläche – ein besonderer Fotomoment und eines der schönsten Naturerlebnisse der Tour.

 

Gehzeit von der Berg- zur Mittelstation: ca. 2 Stunden

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Höhenmeter: ca. 550 hm

Besonderheiten im Herbst:
Im Herbst zeigt sich das Fulseck von einer besonders stimmungsvollen Seite. Das warme Herbstlicht taucht die Umgebung in goldene Farbtöne, während der Spiegelsee einen ganz besonderen Kontrast zur farbenprächtigen Landschaft bildet. Wenn sich die Gipfel im Wasser spiegeln, entsteht ein beinahe postkartenreifer Anblick – perfekt für alle, die beim Wandern nicht nur unterwegs sein, sondern bewusst die Natur genießen möchten.

Einkehr:
Nach der Wanderung lädt die Reiterhütte zur gemütlichen Einkehr ein. Bei herzhaften Gerichten und herbstlichen Schmankerln lässt sich der Wandertag entspannt ausklingen. Am besten genießen Sie dazu noch einmal den Blick auf die herbstliche Bergwelt.

Thermentipp:
Nach einem genussvollen Tag am Fulseck bietet sich eine wohltuende Auszeit in der Alpentherme oder Felsentherme Gastein an.