Was ist Radon – und wie wirkt es?

Kurz gesagt – die Gasteiner Radontherapie regt Zellen im Körper an, sich selbst zu reparieren. Während man im Thermalwasser liegt, im Radondunstbad schwitzt oder im Gasteiner Heilstollen entspannt, gelangt das Radon über die Atemwege und die Haut in den Körper. Das Edelgas setzt dabei eine milde Alphastrahlung im Körper frei. Diese Strahlung aktiviert einen speziellen Botenstoff, der Entzündungen reduziert, das Immunsystem stabilisiert und den natürlichen Heilungsprozess fördert. Das Ergebnis: Die Anzahl freier Radikale im Körper verringert sich und man hat weniger Schmerzen – auch im Rücken.

Heilstollen: einzigartiges Heilmittel

Im Gasteiner Heilstollen werden auf natürliche Weise das Immunsystem angekurbelt, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und Schmerzen gelindert. Wie? 2,5 Kilometer tief im Radhausberg bei Böckstein herrschen eine leichte Radonstrahlung, eine Temperatur von 37 bis 41,5° C und 75 bis 100% Luftfeuchtigkeit. Dadurch wird das Radon besonders gut aufgenommen. Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut werden hier erfolgreich behandelt. Allein in Deutschland und Österreich leiden 30 bis 40 Prozent aller Menschen an chronischen oder wiederkehrenden Rückenschmerzen. In Gastein findest du dafür Linderung.

Anwendungen und Therapie

Neben dem Heilstollen kann das wertvolle Radon auch über das Thermalwasser in Bädern oder Dunstbädern aufgenommen werden. Fünf Millionen Liter Thermalwasser treten im Gasteinertal täglich aus 18 natürlichen Quellen zutage. Das mit Radon angereicherte Wasser wird in das Kurzentrum Bad Hofgastein und auch direkt in einige Unterkünfte geleitet. Bis zu einem Jahr sind Betroffene von Rückenschmerzen nach einer Kur beschwerdefrei. Und du entscheidest, wo du deine Gesundheit förderst!

Von Krankenkassen anerkannte Heilbehandlung

Nicht nur Kur-Gäste erzählen von der Kraft der Gasteiner Heilmittel, auch die Wissenschaft bestätigt die Wirkung in vielen Studien. Das Forschungsinstitut Gastein, ein Institut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, erarbeitet laufend wissenschaftliche Studien zur Erforschung, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Heilmittel in der Gesundheitsregion Gastein. Weil die Wirkung wissenschaftlich fundiert ist, übernehmen Krankenkassen oft teilweise oder gänzlich die Kosten der Heilbehandlungen deiner Kur oder Rehabilitation. Dabei gibt es einige unterschiedliche Rahmenbedingungen bei den Kuranträgen in Österreich und den Kuranträgen in Deutschland.

 

Schmerzfreier Rücken

Gasteiner Kur
wirkt bei...

Degenerative
Wirbelsäulenleiden
Morbus Bechterew
Schmerzen nach
Unfällen oder Verletzungen
Rheumatische
Erkrankungen
Chronische
Gelenksbeschwerden
Arthrose
Fibromyalgie

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Gasteiner Unterkünfte
für deinen Aufenthalt

Das erste Mal wieder die Wirkung der Kur spüren!

Gerade in diesem Jahr ist vieles anders. Das gilt aber nicht für alles. Denn der Sommer im österreichischen Gastein bietet wie gewohnt eine erfrischende Auszeit vom Alltag und Erholung pur. Aber nicht nur: Der Aufenthalt in Gastein wirkt wie eine Kur oder Gesundheitsreise für Körper und Seele. Das erste Mal wieder richtig durchatmen, den Körper in Balance bringen und die lästigen Rückenschmerzen loswerden. Für die perfekte Rehabilitation in der Gesundheitsregion Gastein sorgt das einzigartige Zusammenspiel von Heilwasser und Action-Angebot. So warten beispielsweise mehr als 600 Kilometer Wanderwege, Bike-Strecken und Klettermöglichkeiten.

 

Das Wandergebiet liegt direkt vor der Türe und in einigen Unterkünften kommt das Gasteiner Thermalwasser sogar direkt ins Haus. Du suchst dir aus, wo, wie viel und in welcher Form du die Gasteiner Heilmittel in deiner Reha oder Gesundheitsreise anwenden willst. Und das beginnt schon bei der Wahl deines Kur-Hotels. Such dir einen Lieblingsort und stell deine Regeneration auf eine höhere Stufe! Gastein wirkt.

Was wirkt in Gastein?

Heilstollen

Das Heilklima des Stollens wird seit mehr als 60 Jahren erfolgreich zur Behandlung von chronischen Erkrankungen angewandt.

Thermalwasser

Das heilsame Wasser in Gastein ist mit Radon angereichert, bis zu 46 °C warm und steckt voller wertvoller Mineralien – all das tut dem Körper gut.

Bewegungstherapie

Zu einer individuellen Therapie gehört auch die Bewegung. Dafür sorgen in den Kurzentren und -unterkünften ausgebildete Sportmediziner.

Radontherapie

Was heilsam ist, wirkt auch in der Vorsorge. Die Radontherapie stabilisiert das Immunsystem und hemmt Entzündungen. Das tut jedem Rücken gut.

Dunstbad

Das Thermal Dunstbad Gastein ist eine weltweit einzigartige Form der Radontherapie und besonders schonend für den Kreislauf.

Vorfreude auf die Gesundheitsregion

FAQ - Häufig gestellte Fragen & Antworten

Gibt es wissenschaftliche Studien über die Wirkung?

Es gibt mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien über die Wirkung der Radontherapie bzw. der Gasteiner Kur.

Balneologen schreiben dem radioaktiven Edelgas in niedrigen Dosen entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte zu.

 

Seit vielen Jahren gibt es dafür sehr gute Effektivitätsnachweise in Form  von randomisierten kontrollierten Studien, die auch als placebokontrollierte Doppelblindstudien durchgeführt wurden:

- Die Reparaturkapazität der Zellen für Schäden im Erbgut wird durch die Alpha-Strahlung verbessert. Jede Zelle ist von Natur aus befähigt, Funktionsstörungen bis hin zu bösartigen Entartungen zu erkennen und rechtzeitig zu beseitigen. Werden Zellen zunächst niedriger Strahlung ausgesetzt, bleiben die sonst üblichen Schäden der höheren Strahlendosen aus.

- Radon bzw. seine Folgeprodukte lagern sich in fettreichen Geweben an, vor allem in der Nebennierenrinde und im Zentralnervensystem. Das könnte eine gesteigerte Hormonproduktion zur Folge haben. So wird der schmerzlindernde Effekt einer Heilstollenkur u.a. auf die Ausschüttung von Endorphinen (körpereigene schmerzlindernde Stoffe) zurückgeführt.

- Das Immunsystem wird positiv beeinflusst: Bei Patienten mit Morbus Bechterew und degenerativen Gelenkleiden hat sich durch eine Radontherapie die anfangs erniedrigte Aktivität von Abwehrzellen normalisiert.

 

Ebenso wird die Produktion von Radikalenfängern erhöht. Das heißt freie Radikale (=zerstörerische Stoffwechselprodukte), die u.a. auch bei rheumatischen Prozessen eine wesentliche Rolle spielen, werden unschädlich gemacht.

Wie lange wirkt eine Kur-Behandlung?

Eine Radontherapie lindert die Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen im Schnitt für 9 Monate. Dies bestätigt unter anderem die ImuRa-Studie

Radontherapie - bei welchen Krankheiten ist sie wirksam?

Im Laufe der fast hundertjährigen dokumentierten Erfahrung mit der Radontherapie und der mittlerweile 65jährigen Erfahrung mit der Heilstollentherapie haben sich einige Krankheitsbilder herauskristallisiert, bei denen sich die Radontherapie als spezifisch wirksam erwiesen hat. Das sind:

- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, allen voran die ankylosierende SpondylitisMorbus Bechterew.

- Chronische Polyarthritis/Rheumatoide Arthritis

- Arthrose

- Bestimmte Formen des Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie)

- Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma bronchiale oder chronische Bronchitis

- Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis), Sklerodermie und Neurodermitis

 

Eine Gesamtübersicht aller medizinischen Indikationen für eine Radontherapie finden Sie hier.

Bei diesen chronischen Krankheiten kann zwar auch das Radon keine Heilung bringen, aber wesentlich zur Linderung der Beschwerden beitragen. Um die Lebensqualität der Patienten dauerhaft zu verbessern, kann eine regelmäßige Wiederholung der Radontherapie angezeigt sein.

Welche Anwendungsformen der Radontherapie gibt es?

Aufnahme über die Haut und über die Lunge: das sind die zwei verschiedenen Formen der Radontherapie, wie sie heute innerhalb der drei- bis vierwöchigen Kuren durchgeführt werden. Bei Wannenbädern im radonhaltigen Wasser gelangt das Edelgas vorwiegend über die Haut in den Körper.

Bei einer Kur im Heilstollen atmen die Patienten die radonhaltige Luft ein und nehmen es gleichzeitig über die Haut auf. Die aufsteigenden Gase können auch abgefangen und den Patienten über Hauben zum Inhalieren oder in Kabinen als Dunstbad zugeführt werden.

Radontherapie - wem ist davon abzuraten?

Medizinisch von einer Radontherapie abzuraten ist:

- Menschen mit bösartigen oder akuten entzündlichen Erkrankungen

- Menschen mit einer Überfunktion der Schilddrüse

- Kindern bis 7 Jahren

- Schwangeren Frauen

 

Auch Herz-Kreislauf-Krankheiten müssen individuell vom Arzt abgeklärt werden.
Im Heilstollen sollte man nicht unter Platzangst leiden.

Ist die Radontherapie gefährlich?

Bei einer 3-wöchigen Heilstollenkur ist im Mittel mit einer Ganzkörperdosis von ca. 1,8 mSv zu rechnen. Ein Wert der in etwa der durchschnittlichen Jahres-Belastung durch Radon in der natürlichen Umgebung eines Mitteleuropäers entspricht.

Eine Radontherapie stellt demnach eine Belastung dar, die in der normalüblichen Streuung untergeht” – so die Experten.

 

Die Strahlendosis im Vergleich
Natürliche Jahresdosis2,5 mSv
CT Wirbeläule5 - 10 mSv
Wirbelsäulenröntgen, 2 Schritte2 mSv
10 - 12 Einfahrten in den Heilstollen1,8 - 2,2 mSv
Maximal erlaubte Dosis für Arbeitnehmer laut Strahlenschutz20 mSv

Weitere Fragen und Details zur Radontherapie werden in der lesenswerten Broschüre “10 Fragen zur Radontherapie” beantwortet, erarbeitet von der AG Europäischer Radonheilbäder.

Modernes Angebot
Die Gasteiner Kur bietet moderne und professionelle Einrichtungen mit tollem Leistungsangebot, eine Hotellerie auf hohem Niveau und eine wunderschöne alpine Umgebung.
Gesunder Mensch
Es hat auch Vorteile, als gesunder Mensch auf Kur zu gehen.
Schmerzlinderung
Neben den bewährten physikalischen Maßnahmen und der aktiven Bewegung hat zusätzlich die Radonwärmetherapie einen wissenschaftlich nachgewiesenen, spezifischen und bis zu einem Jahr anhaltenden schmerzlindernden Effekt – auch bei Rückenschmerzen.

Das sagen Ärzte ...

Gesundheitsvorsorge
Die Kur ist eine ganz wichtige und effektive Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge! Dies betrifft vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauferkrankungen sowie eine allgemeine Stärkung des Immunsystems.
Radonwärmetherapie, physiotherapeutische Maßnahmen und aktive Erholung in alpiner Höhenlage wirken präventiv gegen Rückenschmerzen.