Geschichte der Schlossalmbahn

Es ist fast eine Ewigkeit her, dass Dr. Adolf Schärf, der 3. Bundespräsident der 2. Republik die Schlossalmbahn eröffnet hat. Am 15. September 1964 wurden die Standseil- und Schwebebahn von Bad Hofgastein ins Skigebiet ihrer Bestimmung übergeben

Das Ende der historischen Standseilbahn

Über 50 Jahre lang hat die Schlossalmbahn Wintersportler ins Skigebiet befördert

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Jahre ist es her, als die erste Bahn gebaut wurde

Erste Sektion

Nach 14-monatiger Bauzeit wurde damals die erste Sektion „Schlossalm-Standseilbahn“ in Betrieb genommen. Die 1.290 Meter lange Bahn wies einen Höhenunterschied von 459 Metern auf und konnte bis zu 120 Personen pro Wagen transportieren. Die Talstation „Kitzstein“ wurde Ausgangspunkt für die künftige Luftseilbahn und die anschließenden Sesselliftstrecken II und III. Nur zwei Jahre später, im Jahr 1966, wurde die zweite Sektion – die Schwebebahn auf die „Kleine Scharte“ – vom Bundeskanzler Dr. Josef Klaus eröffnet. 

50 Jahre später

Über 50 Jahre lang hat die Schlossalmbahn Wintersportler ins Skigebiet befördert, doch nun hieß es Abschied nehmen. In Bad Hofgastein im Gasteiner Tal ist eine Ära zu Ende gegangen, denn die historische Standseilbahn wird nun abgetragen und durch eine moderne Seilbahn mit Gondeln ersetzt. Die neue Einseilumlaufbahn mit Kabinen für jeweils 10 Personen ermöglicht es Skifahrern in die Höhen des Gasteinertals aufzusteigen ohne umzusteigen. Denn umsteigen in der Mittelstation erübrigt sich künftig und so ist es möglich in weniger als zehn Minuten knapp 1218 Höhenmeter zu überwinden und mitten im Skigebiet zu starten. Zudem verdoppelt sich die Förderkapazität der Bahn von 1.400 auf 3.000 Personen pro Stunde und die neue, multifunktionale Talstation ist nicht nur architektonisch ein absolutes Highlight, sondern verspricht vor allem eine Menge mehr Komfort. Denn durch die Verlegung der Talstation auf die andere Straßenseite ist die direkte Anbindung an die Parkplätze und den Busbahnhof gewährleistet und der direkte Zugang zum neuen, dreistöckigen Parkdeck ermöglicht. Dadurch wird Wintersportlern der Einstieg erleichtert und zugleich finden sie im neuen Gebäude alles auf einen Blick: von der Skischule, über den Skiverleih und Skidepot, bis hin zu einem Sportshop und Bistro. Und damit der Abschied für den ein oder anderen nicht ganz so schwerfällt, behält die Schlossalmbahn seine ursprüngliche Farbe, nur in neuem Design und mit ein bisschen mehr Hightech.

Schlossalm-Webcam

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