Wie, was und warum: Das Crowdfundingprojekt „Skisparen“ für die Schlossalm NEU.

Einmal Gold, Silber und Bronze für Bad Hofgastein. Die Edelerze gibt es jetzt zu kaufen. Im übertragenen Sinn: Ganz nach der Devise „Sparen mal anders“ erwerben sich anlegefreudige Skifahrer ihren zeitlich begrenzten Anteil an dem rundum erneuerten Skigebiet Schlossalm.

 

Im Rahmen des Crowdfundingprojekts zur Mitfinanzierung des Projekts „Schlossalm Neu“ wurde das sogenannte „Skisparen“ in das Leben gerufen. Für einen einmaligen Zahlungsbetrag von tausend bis zehntausend Euro erkauft sich der Crowdfunder für mehrere Jahre jährliche Gutscheine in den Gold-, Silber- oder Bronze-Kategorien für die Schlossalm. Oder anders ausgedrückt: Für einen Finanzierungsbeitrag gibt es mehr Skifahren für weniger Geld.

 

 

Österreich-Rekord mehreren Crowdfunding-Runden

Über das Modell „Skisparen“ kamen seit 1. Dezember 2016 in mehreren Crowdfunding-Runden ein Österreich-Rekord von über drei Millionen Euro und knapp 1000 Beteiligte zusammen

1000
Beteiligte und 3 Millionen Euro

Was?

85 Millionen Euro wird die Modernisierung der Schlossalm insgesamt kosten. Eine Investitionssumme, die auch im Skisport-verwöhnten Österreich keine Kleinigkeit ist. Zumal in der Modernisierung und im Ausbau von Skigebieten immer auch ein Hund begraben ist: Das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. In einem transparenten und aktiven Bürgerbeteiligungsprozess wurde und wird mit dem Projekt „Schlossalm Neu“ offen umgegangen - der Fokus liegt auf ein „Miteinander“ statt einem Alleingang der Gasteiner Bergbahnen. In der Wissenschaft nennt man diese Herangehensweise „Bottom-up“ statt „Top-down“. Will heißen, dass das Projekt auf einem breiten Konsens beruhen soll anstatt einem Beschluss „von oben herab“. Deswegen wurde auch das attraktive Crowdfundingprojekt „Skisparen“ in das Leben gerufen. 

"Miteinander" statt Alleingang
Mehr Skifahren für weniger Geld
Gemeinsam die Schlossalmbahn modernisieren

Wie?

Rechtlich gesehen handelt es sich bei „Crowdfunding“ um ein Nachrangdarlehen, das gemäß eines Alternativfinanzierungsgesetz abgewickelt wird: Ein Unternehmen finanziert sich über mehrere Einzelpersonen anstatt nur über eine einzige Institution, wie etwa eine Bank. Sprich eine Privatpersonen - egal, ob jung oder alt, Metzger, Automechaniker oder Akademiker - investiert über eine Internetplattform in ein, dort präsentiertes Projekt. Diese fallen meist in die Kategorien Start-Up, Immobilien oder Umweltprojekte - und eben auch Bergbahnprojekte. Die Personen, die ab einem fixierten Beitrag investieren können, dürfen bei Umsetzung des Projekts auf eine hohe Rendite hoffen. Bei dem Projekt „Skisparen“ handelt es sich dabei um Gutscheine, die man quasi im Vorverkauf erwirbt und dafür auf Basis der verzögerten Einlösbarkeit einen Stammkundenrabatt bekommt. Wie das funktioniert? Über die Plattform Tausend x Tausend wählt man ein Unterstützungsmodell in der Kategorie Gold, Silber und Bronze in der Höhe von 5.000, 2.000 oder 1.000 Euro. Je nach Investition bekommt man dafür ab Mai 2018 jährlich einen Schlossalm-Gutschein, die in Summe über dem investierten Betrag liegen. Diese Gutscheine gelten natürlich nicht nur für die Schlossalm, sondern für das gesamte Kartensortiment von Ski amadé mit seinen 760 Pistenkilometern. Voraussetzung: Man löst den Gutschein bei einer Kassenstelle der Gasteiner Bergbahnen AG ein.

Warum?

Über das Modell „Skisparen“ kamen seit 1. Dezember 2016 in mehreren Crowdfunding-Runden ein Österreich-Rekord von über drei Millionen Euro und knapp 1000 Beteiligte zusammen: Nicht nur ein finanzieller Erfolg und Beitrag zur Gesamtinvestition, sondern auch ein Zeichen, dass das Projekt „Schlossalm Neu“ und die Art des Projektmanagements auf großes Interesse stoßen. Gutscheinbesitzer dürfen sich übrigens freuen: Ab Ende Mai dürfen die erste Runde Gutscheine an den Kassen abgeholt werden. Die Bauphase der neuen Schlossalmbahn samt Tal-, Mittel- und Bergstation neigt sich nämlich seinem Ende zu.

Schlossalm-Webcam

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