Schubert in Gastein - 15. bis 18. September 2016

Schubert in Gastein - 15. bis 18. September 2016

Schubert in Gastein von 1816 bis 2016

Das Kulturfestival „Schubert in Gastein“ an wunderbaren Orten wie der Preimskirche am Wasserfall ist eine Hommage an Franz Schubert. Der berühmte österreichische Komponist hat 1825 einen Teil des Sommers in Bad Gastein verbracht und hier einige Werke komponiert.

1816:
Der noch nicht 20-jährige Franz Schubert schickt an den 67-jährigen Johann Wolfgang von Goethe ein Liederheft mit seinen Vertonungen von Gedichten wie „Heidenröslein“, „Erlkönig“, „An Mignon“,„Gretchen am Spinnrade“. Der junge Komponist setzt sich mit seiner tragischen 4. und klassizistischen 5. Symphonie von der bestimmenden Symphonik Beethovens ab.
Der junge Mann bewirbt sich vergeblich um eine Musiklehrerstelle und lebt als freier Künstler bei Freunden und Förderern in Wien. Schubert war visionär, suchte die Freiheit und hatte durchaus vor die Fesseln alter Formen zu zerreißen, um neue Musik für das neue Jahrhundert zu schaffen.
Die angestrebte großen Wirkung im Außen ist ihm während seiner Lebenszeit nicht im erwünschten Maße geglückt und so ergründen seine musikalischen Schöpfungen, vor allem seine Lieder (auch die „schauerlichen“), ganz im Sinne der Romantik tiefgründige Wanderschaften ins Innere, die einen Reichtum an Gefühlen offenbaren: vom sich Verlieren, auch mit Schmerz und Leid, bis hin zu Tod und Erlösung. Die Hoffnung hat hier ebenso ihren festen Platz wie die Freiheit, welche seit Beethoven in der Musikgeschichte verankert und von Schubert verinnerlicht worden ist. Schubert mag in Bad Gastein echte Freiheit gespürt haben, fernab der Zwänge und existenziellen Nöte in Wien, fernab der politisch-sozialen Repressalien des Metternich-Staats, dem er und seine Freunde ausgesetzt waren. Diesen Sommer lang in Bad Gastein.
2016:
Schubert, dessen weiteste Reise seines Lebens nach Bad Gastein führte, ist mit seiner Musik weltweit gegenwärtig. Gastein feiert seinen prominentesten Komponistengast zum vierten Mal mit einem Festival im Spätsommer. Zwei Jahrhunderte nach ihrer Entstehung werden Schubert-Werke aus dem Jahr 1816 von den Musikern der Camerata Salzburg unter der Leitung von Gregroy Ahss in Orchester-, Kammer- und Kirchenkonzerten in den Mittelpunkt gerückt. Liedinterpreten werden sich Schuberts Goethe-Vertonungen widmen. Dabei ist der Salzburger Bachchor und weitere Mitwirkende, darunter der beliebte Schauspieler Karl Merkatz. Wie Schubert, der hier 1825 eine glückliche Zeit verbrachte, haben Kulturfreunde die einmalige Chance zusätzlich zum Musikgenuss während des Festivals die Vorzüge des malerischen Kurorts Bad Gastein und des idyllischen Gasteiner Tals im Spätsommer zu genießen. Doch nicht nur dann: Die Berge, die Naturklänge und die Thermen haben das ganze Jahr über Saison.


Alle Informationen über Schubert in Gastein & dem Festivalprogramm finden Sie HIER

Einzelkarten für “Schubert in Gastein” sind im Tourismusverband in Bad Gastein erhältlich!