Sehenswertes in Bad Gastein
Wasserfall - Wahrzeichen Bad Gasteins:
Motiv vieler berühmter Maler und Dichter. Fallhöhe der Gasteiner Ache in 3 Stufen insgesamt 341 m. Die Zerstäubung negativ ionisierter Luft wirkt sich äußerst positiv und angenehm auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Ursprung der Gasteiner Ache sind der Anlaufbach und die Naßfelder Ache im Kerngebiet des Nationalparks Hohe Tauern. Die steinerne Wasserfallbrücke wurde 1840 erbaut und 1927 erweitert.
Die Thermalquellen - das Thermalwasser:
Die Entdeckung der Gasteiner Quellen erfolgte im 7. Jahrhundert.
Untersuchungen haben ergeben, dass das Niederschlagswasser im Bereich des Graukogels und Hüttenkogels in ca. 1.800 Meter Seehöhe versickert, in eine Tiefe von 2.000 m absinkt, sich in der Tiefe erwärmt und wieder in ca. 1.000 Meter Seehöhe im Bereich des Badberges, einem Vorberg des Graukogels in Bad Gastein aus 18 verschiedenen Quellen mit einer Ergiebigkeit von fünf Millionen Liter pro Tag zutage tritt. Das Thermalwasser ist schwach mineralisiert, radonhältig und hat eine Temperatur von 44 - 47°C. Die Quellen sind so gefasst, dass ihr naturheißes Wasser vor der Zumischung von Oberflächenwasser geschützt ist. Das Wasser der Hauptquellen wird im Pumpbehälter beim Elektrizitätswerk gesammelt und von dort den Hochbehältern zugeführt, von denen aus die einzelnen Hotels und Kurhäuser versorgt werden. Aufgrund der Hygienebestimmungen ist nur die Besichtigung einer Quelle - der Elisabethquelle im Rahmen der historischen Führungen möglich.
Wasserfallweg:
Vor einigen Jahren wurde feierlich der neue Wasserfallweg in Bad Gastein eröffnet. Der attraktive Wanderweg startet bei der imposanten Wasserfallbrücke im Ortszentrum von Bad Gastein, führt weiter beim Hotel Mirabell bis zum einzigartigen Quellpark rund um die ergiebigste Thermalwasser Quelle Bad Gasteins, die Elisabethquelle. Der stimmungsvolle Wanderweg führt vorbei an spektakulären Plattformen und Aussichtspunkten. Nah am tosenden Wasserfall geht es weiter bis nach Bad Bruck.
Während der Wandersaison werden vom Tourismusverband geführte Wanderungen am Wasserfallweg organisiert.
Info laut Ausschreibung im Tourismusverband: Tel.: +43/6432 3393 - 510
Gasteiner Museum: (derzeit wegen Umzug geschlossen)
Heimische Traditionen im Mittelpunkt, Ausstellung im Haus Austria. Das Museum beherbergt eine eindrucksvolle Mineralienschau und historische Informationen über Bergbau bzw. Jagd. Exponate aus dem örtlichen Brauchtum - wie Perchtenmasken - ergänzen den reichhaltigen Fundus an Kulturgütern. Weitere Auskünfte unter Tel. +43/6434/3488.
Montansiedlung bzw. Montanmuseum Böckstein:
Eindrucksvoller Ausflug in die Geschichte des Bergbaus. Inmitten der historischen Siedlung mit Waschhaus, Säumerstall, Direktionsgebäude, Werkmeisterhaus, Kolm (Magazin), Coloredohaus und Pfarrhof lebt die Vergangenheit wieder auf. Herzstück ist das Freilichtmuseum mit Salzstadl. Weitere Auskünfte unter montanmuseum_boeckstein@aon.at
Waldgasthof "Prossau" - Kötschachtal:
Ausgangspunkt idyllischer Wanderungen zu den "Tischlerkarfällen" in der "Hinteren Prossau". Ein Geheimtipp für romantische Pferdekutschen- bzw. -schlittenfahrten durch die einmalige Naturkulisse des Nationalparks Hohe Tauern. Lohnenswerter Ausflug in eines der letzten großen Tierparadiese Österreichs.
Alpengasthof Poserhöhe
1502m | Tel. +43/6434/5333
Aufstiegsmöglichkeiten: Vom Hotel Grüner Baum (Alpiner Steig) 1 Std., von der Gamskarstraße 1 ½ Std. (Almweg), von Bad Hofgastein über Planitzengut 2 ½ Std. Herrliche Aussicht auf die Gletscherwelt des Nationalparks Hohe Tauern und die Gasteiner Berge. Gemütliche Hütte mit Hausmannskost und selbstgemachten Mehlspeisen. Es betreuen Sie die Poserzwerge und lassen Ihren Ausflug zu einem einzigartigen Erlebnis werden.
Nikolauskirche:
Geheimtipp für Historiker. Diese Kirche aus dem 15. Jahrhundert gilt als Kleinod der Kulturregion Bad Gastein. Besonders sehenswert sind ihre gut erhaltenen spätgotischen Fresken und der Ehrfurcht gebietende Barockaltar. Hier befindet sich auch die älteste Steinkanzel des Bundeslandes Salzburg.
Pfarrkirche:
Anziehungspunkt für Kulturinteressierte. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert erbaut. In ihrem Inneren beherbergt sie Kunstschätze, deren Entstehungszeit einige Jahrhunderte zurück liegt: Barocke und neugotische Skulpturen, unter anderem auch die gotische Holzmadonna im Hochaltar, die um 1450 gefertigt wurde.
Wallfahrtskirche "Maria vom Guten Rat" in Böckstein:
Ein weiterer Höhepunkt der "Kirchentour" im Gasteinertal. Die Wallfahrtskirche wurde nach drei Jahren Bauzeit 1767 ihrer Bestimmung übergeben. Sie repräsentiert ein bedeutendes Werk des frühen Klassizismus im Salzburger Land.
Grand Hotel de l'Europe:
Vormals eine exklusive Unterkunft mit faszinierendem historischen Flair - für gehobene Ansprüche. In den Jahren 1906 bis 1909 erbaut, ist dieser Luxustempel der späthistorischen Epoche zuzuordnen. Unwiderstehlicher Anziehungspunkt für Nachtschwärmer ist das international bekannte Casino Bad Gastein.
Naturdenkmäler:
Geschützte Juwelen unter den landschaftlichen Schönheiten des Gasteinertals. Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug zu den Gletschermühlen. Der weltberühmte Gasteiner Wasserfall - ein überwältigendes Fotomotiv - liegt leicht erreichbar direkt in der Ortsmitte von Bad Gastein.
NÄHERE AUSKÜNFTE ERHALTEN SIE BEIM INFO-BÜRO BAD GASTEIN UNTER DER TEL-NR. +43/6432/3393-560 ODER DIREKT PER EMAIL: bad@gastein.com